Carol Jean Godby, Shenghui Wang und Jeffrey K. Mixter verfassten kürzlich ein Buch zum Thema, wie die Sichtbarkeit von Bibliotheksbeständen im Web durch sogenannte „Library Linked Data” erhöht werden kann. Die Verfasser arbeiten alle in der Forschungsabteilung des OCLC.
Weil die meisten Suchen nach Informationen überall im Internet gestartet werden, nur nicht in Bibliotheken oder Online-Bibliothekskatalogen selbst, konzentriert sich die Neuerscheinung auf die konzeptionellen und technischen Herausforderungen, die mit der Veröffentlichung von Linked Data – hergeleitet von den traditionellen Bibliotheks-Metadaten – einhergehen. Die Verfasser gehen davon aus, dass dieser Prozess ist nicht rückgängig zu machen ist. Die Bearbeitung von Daten hin zu einer Datenform, die das Web besser versteht und verarbeiten kann, wird die Bedeutung der Bibliotheken im Internetzeitalter wieder stärken.
Das Webinar erklärt (in amerikanischem Englisch) die Transformation des Internets von einem Netz von Dokumenten zu einem Netz von verknüpfbaren Daten, wie es im neu erschienenen Buch "Library Linked Data in the Cloud: OCLC's Experiments with New Models of Resource Description" beschrieben wird. Das Webinar dauert eine Stunde. Das Buch kann jede Buchhandlung besorgen, eine Bestellung ist auch im Netz möglich.
Freitag, 30. September 2016
Sonntag, 31. Juli 2016
Verschwinden die Bibliotheken im Internet?
In einem Interview der Zeitschrift Research Information sprach der Internetexperte David Weinberger von einem „library-sized hole“ im Internet. Er warnte davor, dass das Wissen der Bibliotheken weiter marginalisiert würde, wenn diese sich zukünftig nicht besser im Web präsentierten. Eine Lösung gegen diese Entwicklung sei Linked Data. Dies und weitere Ideen präsentierte er auf dem EMEA Regional Council Meeting 2015 in Florenz. Seine Präsentation finden Sie hier.
Das Thema Linked Data hat auch die OCLC dazu inspiriert, sich der Sache anzunehmen und ein Online-Webinar zu organisieren. In dem Webinar „Linked Data in Bibliotheken: Ist-Situation und Zukunft.“ präsentieren Ihnen zwei anerkannte Linked Data Experten Fakten und Trends zu diesem hoch aktuellen Thema.
Eine Aufzeichnung es Webinars steht zur Verfügung:
Das Thema Linked Data hat auch die OCLC dazu inspiriert, sich der Sache anzunehmen und ein Online-Webinar zu organisieren. In dem Webinar „Linked Data in Bibliotheken: Ist-Situation und Zukunft.“ präsentieren Ihnen zwei anerkannte Linked Data Experten Fakten und Trends zu diesem hoch aktuellen Thema.
- Welche Relevanz hat Linked Data für Bibliotheken?
- Welche neuen Möglichkeiten bietet Linked Data für Ihre Institution?
Eine Aufzeichnung es Webinars steht zur Verfügung:
Montag, 27. Juni 2016
Disruption in der Schule?
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| Brauchen dank Tablett keinen Lehrer mehr? |
Dabei werden wichtige und richtige Fragen aufgeworfen wie: Reicht für die Bildung von morgen die Beziehung zu einem Computer? Und wird die Schule dadurch sogar besser? Wirz hält korrekterweise fest, dass Schule von alters her Beziehungsarbeit sei, die je nach Konstellation mal mehr, mal weniger gelänge - auch wenn man diesen Aspekt im ausführlichen Artikel durchaus noch etwas vertiefen hätte können. Ebenso wie Hinweise auf die Auswirkung digitalen Lernens auf unser Hirn, wie sie etwas Manfred Spitzer und andere sehr wohl geben. Richtig eingesetzt sind die digitalen Medien sicher ein Segen. Das humanistische Ideal einer guten Bildung für alle wird damit käumlich Realität.
Oft bleibt gerade beim digitalen Lernen bleiben das Frontale und das Autoritäre erhalten - Frontalunterricht in einer «coolen» Form quasi. Gerade der funktionale Ansatz, der mit dem neuen Lehrplan 21, der dem kompetenzorientierten Unterricht verschrieben ist, auf die Schule zukommt, besteht die Gefahr, dass die Bildung der Zweckmäßigkeit unterordnet wird. Das ist das Gegenteil humanistischer Bildung, die ein harmonisches Ganzes anstrebt, das das Emotionale einbezieht, mit dem Ziel, dem Menschen die Ermächtigung zum Selberdenken zu geben. Nur das mache den Wissensträger mündig und unabhängig, schreibt Wirz, für die Erziehung zur Selbständigkeit brauche es immer noch den analogen sozialen Verbund.
Mehr zur Wechselwirkung Digitales Leben - menschliches Hirn
Mittwoch, 1. Juni 2016
Das perfekte Passwort
Diese Grafik zeigt ganz deutlich, wie es sich mit Passwörtern verhält. Wann ist ein Passwort ein sicheres Kennwort? Wie findet man das perfekte Passwort? In diesem Blog finden sich verschiedene Artikel zum Thema. Erst kürzlich erschien: Ändern Sie Ihr Passwort! und in diesem bereits etwas älteren Beitrag steht, wie sicher Ihr Passwort ist.
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Dienstag, 1. März 2016
Zukunft der Buchbranche
Über die Zukunft der Buchbranche wurde schon viel geschrieben. Dann sollte es das elektronische Buch richten. Nach dem Hype ist dieses nun ins Tal der Tränen abgetaucht, während gedruckte Bücher weiterhin beliebt bleiben.
Sicher ist nur eines: die Verlagswelt steckt weiterhin im Umbruch. Der Kongress «future!publish» in Berlin versprach Antworten auf die brennende Frage, was zu tun sei. Die NZZ hat die Antworten zusammengestellt:
Sie vermissen die großen Würfe? Außer, dass agiles Handeln gefragt ist, war nichts klar und die meisten Redner blieben diffus oder gaben sich bedeckt.
Sicher ist nur eines: die Verlagswelt steckt weiterhin im Umbruch. Der Kongress «future!publish» in Berlin versprach Antworten auf die brennende Frage, was zu tun sei. Die NZZ hat die Antworten zusammengestellt:
- In den USA sind die Erlöse aus E-Book-Verkäufen im vergangenen Jahr um über zehn Prozent zurückgegangen. Die Antwort heißt jedoch nicht zurück zum Gedruckten.
- Junge Konsumenten geben in den USA ihr Geld lieber für den temporären Zugriff auf elektronische Bücher aus als für den Besitz physischer Werke.
- Sollten Verlage über die Website direkt an Endkunden verkaufen, brüskieren sie bei uns die Buchhändler.
- Das dichte Netz an Buchhandlungen in Europa garantiert eine rasche Versorgung - die Verleger sind auf den Buchhandel angewiesen.
Sie vermissen die großen Würfe? Außer, dass agiles Handeln gefragt ist, war nichts klar und die meisten Redner blieben diffus oder gaben sich bedeckt.
Dienstag, 16. Februar 2016
Changez vos mots de passe!
Cet impératif a sonné le 1er février à travers l'Internet. En fait, les journalistes informatiques américains ont déclaré une journée «Changez-votre mot de passe» 1er février. La pression des amis devrai contribuer à améliorer la sécurité informatique.
Des enquêtes ont montré que cent mots suffisent à craquer quarante pour cent des comptes sur Internet dans le monde entier - que ce soit Facebook, courriel ou Yahoo. Pour devinner un mot de passe, essayez d'abord «mot de passe» ou en anglais «password». C'est le mot de passe le plus couramment utilisé. Les deuxième et troisième plus populaire et donc la deuxième et troisième plus mauvais mot de passe sont les séquences de nombres «123456» et «12345678». C'est connu grâce à une liste que l'expert de sécurité américain Mark Burnett a mis ensemble. Cela n'est pas une nouvelle. Depuis des années, ces trois mots de passe figurent sur le haut de la liste en alternance.
Mais ce qui est un bon mot de passe? Je rappelle à l'article concernant les mot de passe qui figure ici depuis une certain temps déjà. Là, je décrit, comment procéder pas-à-pas.
Des enquêtes ont montré que cent mots suffisent à craquer quarante pour cent des comptes sur Internet dans le monde entier - que ce soit Facebook, courriel ou Yahoo. Pour devinner un mot de passe, essayez d'abord «mot de passe» ou en anglais «password». C'est le mot de passe le plus couramment utilisé. Les deuxième et troisième plus populaire et donc la deuxième et troisième plus mauvais mot de passe sont les séquences de nombres «123456» et «12345678». C'est connu grâce à une liste que l'expert de sécurité américain Mark Burnett a mis ensemble. Cela n'est pas une nouvelle. Depuis des années, ces trois mots de passe figurent sur le haut de la liste en alternance.
Mais ce qui est un bon mot de passe? Je rappelle à l'article concernant les mot de passe qui figure ici depuis une certain temps déjà. Là, je décrit, comment procéder pas-à-pas.
Dienstag, 2. Februar 2016
Ändern Sie Ihre Passwörter!
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| (Bild: Buchanan) |
Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits hundert Wörtern ausreichen, um vierzig Prozent weltweit aller Konten im Internet zu knacken - egal ob bei Facebook, e-Mail oder Amazon. Um ein Kennwort zu knacken versucht man es zuerst einmal mit «password». Das ist das am häufigsten benutzte Passwort. Das zweit- und drittpopulärste und des deshalb zweit- und drittschlechteste Passwort sind die Zahlenfolgen «123456» und «12345678». Dies geht aus einer Liste hervor, die der amerikanische Sicherheitsexperte Mark Burnett zusammengestellt hat. Das ist nicht neu. Bereits seit Jahren bilden diese drei Zeichenketten, wenn auch in wechselnder Reihenfolge, die Spitze der Liste.
Experten wie Burnett warnen seit Jahren, viel scheint es nicht zu bewirken. Nun sollen die Internetnutzer fast wie an einem Happening jeweils am 1. Februar ihre Passwörter ändern. Doch was ist ein gutes Passwort?
Verwenden Sie komplexe Passwörter, schrieb ich bereits im November 2011. Verwenden Sie eine Mischung aus Groß-und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. So können sie verhindern, dass Passwörtern erraten werden. Benutzen Sie niemals das gleiche Passwort für mehrere Konten.
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| (Grafik: HPI) |
Mehr steht in diesem Beitrag: Wie sicher ist Ihr Passwort, der nichts an seiner Aktualität verloren hat.
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