Dienstag, 11. Juli 2017

HyperCards Urenkel kommt

(Rheinwerk-Verlag)
In Deutschland scheint LiveCode bekannt zu werden. Dies schrieb vor einigen Wochen zumindest Hauke Fehr. Fehr muss es wissen, denn er programmiert seit rund dreissig Jahren mit verschiedenen Programmiersprachen. Dabei verwendet er LiveCode etwa für Sprachlernprogramme oder Auftragsverwaltungen für KMU.  Als Linguist und Hochschuldozent hat er ein besonderes Gespür fürs Lernen und Lehren.

Im englsichsprachigen Raum ist LiveCode schon viel bekannter, sowohl bei professionellen Programmierern, jedoch auch bei Schülern und Lehrern. Als Urenkel des unvergesslichen HyperCard wird LiveCode in amerikanischen oder schottischen Schulen Primar- und Sekundarschulen im Informatikunterricht eingesetzt. Doch LiveCode ist weit mehr als für Spiel- und Lernzwecke geeignet. KLM entwickelte sein Ticketbuchungssystem ebenso mit LiveCode, wie die NASA Überwachungs- und Kontrollprogramme für die Landsat-7-Satelliten.

Für LiveCode sprechen mehrere Punkte: die niedrige Einstiegshürde, die Anfängerfreundlichkeit, die schnelle Lernkurve, der effiziente und zügige Arbeitsablauf, rasch funktionierende Prototypen und die Möglichkeit mit zwei, drei Mausklicken Programme für Android, iOS, Linux, MacOS und Windows gleichzeitig zu generieren. Und vergessen wir nicht die Programmierung in (fast) natürlicher (englischer) Sprache:
put "hello" into line 1 of field "client"
Dabei unterscheiden wir zwei unterschiedliche LiveCode-Lizenzen: eine kommerzielle, relative teure, die es erlaubt, die Programme auch kommerziell zu vertreiben, etwas im App- oder im PlayStore. Daneben gibt es auch die kostenlose Gemeinschaftsausgabe. Der Leistungsumfang ist genau der gleiche - nur können die erstellten Apps nur getauscht oder ebenso kostenlos verbreitet werden. Leider ist LiveCode im Moment nur Englisch erhältlich; lokalisierte deutsch- oder französischsprachige Versionen fehlen noch. Immerhin liegt nun mit Eigene Apps programmieren: Schritt für Schritt mit LiveCode zur eigenen App – für Windows, Mac, iOS und Android. von Hauke Fehr das erste Kompendium auf deutsch vor. Flüssig und verständlich geschrieben, zu einem fairen Preis. Eine Leseprobe bezeugt das.


weiter im Netz:
Hinweis: Der Autor dieses Artikels hat sich an der Kickstarterkampagne der LiveCode Community Edition beteiligt. Es bestehen nur ideelle und keinerlei finanzielle Verbindungen zu LiveCode.

Freitag, 30. Juni 2017

Les années 1980 disponible dans les archives (au moins pour Apple II)

Il est légendaire: le fameux ordinateur Apple II. Vous en avez un dans votre collection? Ou vous travaillez toujours avec une de ces machines?

Comment faites-vous pour les logiciels? C'est un américain qui s'est donné la peine de collectionner des logiciels pour Apple II, de contourner le protection de piratage (même si on veut, on ne peut plus, depuis long temps, acheter des licences) et de les redistribuer à travers des archives de l'internet.

Apple II Compilation (il y en a 12)
Bibliothèque de jeux pour Apple II

NB. Si vous ne disposez pas d'un Apple II, vous pouvez jouer les jeux aussi en ligne avec un emulateur. Simplement, cliquez sur la capture d'écran... pour revivre les années 1980.

Dienstag, 13. Juni 2017

Brief zukleben für Dummies (auch bei e-Mail)

Endlich: Zum Schluss dieser kleinen fünfteiligen Filmserie von Alexander Lehmann kommen wir nun zu James Bond. Ja, wenn es um Verschlüsselung geht, denken alle ja gleich an den britischen Agenten und die tollen Werkzeuge, die er aus der Werkstatt von Q bekommt.

Nur leider ist das ein sprachliches Problem: Was im Internet "verschlüsseln" heisst, hat gar nichts mit Enigma, Geheimcode und so zu tun, sondern es handelt sich dabei um das simple "zukleben eines Couverts", was bei der realen Briefpost ja nicht wirklich etwas aussergewöhnliches ist. Weshalb sträuben wir uns im Internet so dagegen, unsere Brieflein zuzukleben?



Vergleichstabelle:
https://www.eff.org/de/node/82654

Dienstag, 30. Mai 2017

Eingeschriebene Brief im Internet - das gibt's doch nicht!

Sensible oder zumindest private Daten behandeln wir mit Vorsicht. Senden sie in einem eingeschriebenen Brief, legen die Akten in einen verschlossenen Metallschrank oder gar in ein Bankschliessfach. Na ja, oder kopieren sie auf einen USB-Stick, den wir in den Hosensack stecken. Spätestens dann, müssen wir uns über die Möglichkeiten - nein: wie war das schon wieder mit den bösen Spionen, welche Viren per e-Mail versenden, heimlich Dokumente von unserem PC kopieren? Sicherheit geht uns alle extrem etwas an! Der vierte Film dieser kleinen Serie ist zum Thema Verschlüsselung: Daten Verschlüsseln Einfach Erklärt



Truecrypt:
http://www.heise.de/download/truecryp...

Veracrypt:
http://www.heise.de/download/veracryp...

Cyphershed:
https://www.ciphershed.org/

Vergleichstabelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Compari...
Wikipedia über Truecrypt: https://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt

Dienstag, 16. Mai 2017

Renaissance de HyperCard sous le nom de LiveCode

(Rheinwerk-Verlag)
Au siècle passé existait un logiciel qui permettait de programmer facilement des applications sur les ordinateurs Macintosh: HyperCard. Malheureusement, Apple Computer avait arrêté ce logiciel qui était aussi disponible en français et qui a connu un grand succès.

Ce qui est moins connu, c'est que HyperCard a un petit (ou arrière-petit) fils: LiveCode. Et depuis peu existe aussi une version communautaire.

Dans les pays anglophones, LiveCode est mieux connu, d'un côté chez les programmeurs professionnels, mais aussi auprès des étudiants et des enseignants. Il est utilisé par exemple dans les écoles américaines ou écossais à l'enseignement primaire et secondaire dans les cours d'informatique. Mais LiveCode est beaucoup plus qu'un logiciels pour les besoins d'apprentissage. KLM a développé son système de réservation de billets avec LiveCode, tels que la NASA les programmes de contrôle et d'inspection pour le satellite Landsat 7.

Plusieurs points parlent pour LiveCode: la barrière à l'entrée basse, la courbe d'apprentissage, le flux de travail efficace et rapide, des prototypes de travail rapidement disponible et la possibilité générer des logiciels pour Android, iOS, Linux, MacOS et Windows simultanément en deux ou trois clics de souris. Et n'oublions pas le langage de programmation naturel (en anglais):
put "hello" into line 1 of field "client"
On distingue deux différentes licences de LiveCode: une commerciale, relativement coûteux, qui permet de distribuer les apps aussi commercial, dans AppStore ou PlayStore par exemple. Il y a aussi l'édition communautaire gratuite. Le champ d'application est exactement la même - sauf les applications que vous créez ne peuvent être échangés ou distribué librement. Malheureusement, LiveCode est seulement disponible en anglais pour le moment; des versions localisées en allemande ou en français ne sont pas encore disponible.


pour en savoir plus:
Note: Malgrès que l'auteur de cet article a contribué à la campagne Kickstarter pour lancer l'édition communautaire de LiveCodeCode, il n'a pas de liens financiers à LiveCode.

Dienstag, 2. Mai 2017

Ist Anonymität im Internet möglich?

Wie man sicher ins Internet gelangt, erklärte der letzte Beitrag. Aber anonym ist man dann noch lange nicht. Im dritten Filmbeitrag von Alexander Lehmann geht es um Möglichkeiten, wie man wirklich anonym surfen kann (oder könnte?): Das Tor-Netzwerk. Zumindest bei den Spionen macht man sich somit natürlich sofort verdächtig. Hat der etwas zu verbergen?



Ich habe mich früher schon einmal mit dem Tornetzwerk beschäftigt. Damals war das noch reichlich kompliziert. Heute ist das aber "simple comme bonjour" - einfach wie Guten-Tag-sagen. Mir geht es nicht darum, ob ich etwas zu verbergen habe, sondern, dass mir die Szene mit den unzähligen Paparazzi schlicht nicht behagt.

Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Projektes: https://www.torproject.org/

Tor-Browser herunterladen: https://www.torproject.org/
Eff-Erklär-Grafik: https://www.eff.org/de/pages/tor-and-...

Wikipedia über Tor: https://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Ne...)
Wikipedia über das Darknet: https://de.wikipedia.org/wiki/Darknet

Dienstag, 18. April 2017

Wenn das Internet unsere e-Mails einfach auffrisst

Hatten Sie auch schon einmal das Gefühl, dass e-Mails einfach verloren gehen? Mein Bruder ist der Sache nachgegangen - bis ins Vereingte Königreich. Dort, in den Heiligen Hallen (oder eher Kellern) der ehrwürdigen Universität von Oxford kam er einem erstaunlichen Geheimnis auf die Spur. Sein Bericht, Eaten E-Mails, erschien im März in englischer Sprache.

Wir alle mögen keine Junk-Mails, aber in dieser Woche habe ich gelernt, dass es irgendwann etwas Schlimmeres gibt: E-Mails, die im Internet «gegessen» werden und niemals ankommen. Ich bin in der Regel genervt, wenn die Leute fragen: «Hast du mein E-Mail bekommen?» - weil wir es immer tun. Es ist eher eine Frage, ob wir es gelesen oder warum wir nicht darauf reagiert haben. Ich glaube nicht, dass sich das ändern wird, aber in dieser Woche habe ich über E-Mails gelernt, die ohne Spur verschwinden.

Ich habe einen «lebenslangen» -Weiterleitungsdienst der Universität Oxford benutzt, weil ich dachte, dass dies ein guter Weg wäre, um sicherzustellen, dass ich unabhängig von meiner aktuellen akademischen Zugehörigkeit erreicht werden könnte. Leider habe ich bei mehreren Gelegenheiten keine E-Mails erhalten, die mir an mein Alumni-Konto geschickt worden sind. Dazu gehören ein Bestätigungsmail von COST-Aktionen (cost.eu - brillante Unterstützung aus ihrer IT), Informationen über wechselnde Kontaktdaten (an die «alte» und «neue» E-Mail-Adresse geschickt, aber nur an einer erhalten) oder ernsthafte Entscheidungsbriefe aus den Redaktionen wissenscahftlicher Zeitschriften (die ich auf der Zeitschrift-Website überprüfen kann). Es gab keine Spur von diesen Mails (weder im Spam-Ordner noch in der Spam-Quarantäne). Sobald ich herausgefunden habe, dass dies nicht ein isolierter Fall war, habe ich mich mit der IT in Oxford in verbindung gesetzt, um zu erfahren, dass dies ein «bekanntes Problem» sei (nur niemand hat mir davon erzählt):
«Einige Domains haben sich dafür entschieden, eine Richtlinie zu veröffentlichen, die besagt, dass, wenn die E-Mails weitergeleitet werden (d.h., wenn die Empfänger sie von anderen Servern erhalten als die, die die Domains angeben), sie abgelehnt werden sollen. Die Anbietern gehorchen dieser Politik und lehnen daher die Sendung ab, weil sie über unsere Server und nicht über die Quellserver, die sie angeben, kommen.»
Es ist anscheinend ein generisches Problem mit der E-Mail-Weiterleitung, wo die Richtlinien des Sendens von Domains «Schuld» sind. Das bedeutet, dass ich nichts dagegen tun kann, außer (weitgehend) auf den Weiterleitungsdienst zu verzichten.