Dienstag, 2. Februar 2016

Ändern Sie Ihre Passwörter!

(Bild: Buchanan)
Dieser Imperativ klang am 1. Februar durchs Internet. In der Tat haben amerikanische Computerjournalisten den 1. Februar zum «Ändere-dein-Passwort»-Tag erklärt. Der Gruppenzwang soll dazu beitragen, die Computersicherheit zu verbessern.

Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits hundert Wörtern ausreichen, um vierzig Prozent weltweit aller Konten im Internet zu knacken - egal ob bei Facebook, e-Mail oder Amazon. Um ein Kennwort zu knacken versucht man es zuerst einmal mit «password». Das ist das am häufigsten benutzte Passwort. Das zweit- und drittpopulärste und des deshalb zweit- und drittschlechteste Passwort sind die Zahlenfolgen «123456» und «12345678». Dies geht aus einer Liste hervor, die der amerikanische Sicherheitsexperte Mark Burnett zusammengestellt hat. Das ist nicht neu. Bereits seit  Jahren bilden diese drei Zeichenketten, wenn auch in wechselnder Reihenfolge, die Spitze der Liste.

Experten wie Burnett warnen seit Jahren, viel scheint es nicht zu bewirken. Nun sollen die Internetnutzer fast wie an einem Happening jeweils am 1. Februar ihre Passwörter ändern. Doch was ist ein gutes Passwort?

Verwenden Sie komplexe Passwörter, schrieb ich bereits im November 2011. Verwenden Sie eine Mischung aus Groß-und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. So können sie verhindern, dass Passwörtern erraten werden. Benutzen Sie niemals das gleiche Passwort für mehrere Konten.

(Grafik: HPI)
Gerade der letzte Satz hat es in sich. Der Trick dabei ist, sich ein sicheres Passwort zu merken und jeweils ein Attribut, das aus dem Konto abgeleitet werden kann. Zum Beispiel: Mein sicheres Passwort (seit 1. Februar) ist MFifm#1. Das kann ich mir einfach merken, bedeutet es doch "Meine Frau ist fraglos meine Nummer 1". Zwischen dem m und dem # setze ich nun das Attribut ein: MFifmol#1für Google-Mail, MFifmcb#1 für Facebook, MFifmno#1 für die Kantonalbank, etc. (also der 3. und 5. Buchstabe des Dienstes).

Mehr steht in diesem Beitrag: Wie sicher ist Ihr Passwort, der nichts an seiner Aktualität verloren hat.


Sonntag, 24. Januar 2016

Viele Findmittel bei der Landesbibliothek

Die Zeiten des Zettelkataloges
sind vorbei. (Wikipedia)
Kataloge von Schweizer und Ausländischen Bibliotheken, Bibliografien, Verzeichnisse, Zeitschriften, Dissertationen sind auf eine Art und Weise aufgelistet und beschrieben, welche eine bessere Auswahl und Konsultation des Angebots ermöglicht. Die Lokalisierung der Medien, in Papier- und elektronischer Form und die Tipps für effizientes Suchen nach Literaturhinweisen sind so sehr vereinfacht worden.

Diese Findmittel werden tagtäglich in der Landesbibliothek verwendet und können auch ausserhalb hilfreich sein, denn die Bestände umfassen mehr als fünf Millionen Bände. Sie reflektieren den Wandel in der heutigen Informationswelt. Ebenfalls interessant ist eines der Fachgebiete der Landesbibliothek: das Thema "Informationswissenschaft".

http://www.nb.admin.ch/slb/dienstleistungen/online_katalog/index.html?lang=de

Quelle: Schweizer Landesbibliothek

Montag, 4. Januar 2016

Le Wiki panafricain des resources pour la Localisation est de retour

En septembre dernier, notre ami Don Osborn a commencé ramener le "Wiki panafricain des resources pour la Localisation" (PanAfriL10n) sur internet. C'est la seconde, ou plutôt la troisième transition depuis sa création il ya plus de dix ans dans le cadre du projet panafricain de localisation.

Le wiki de PanAfriL10n - hier comme aujourd'hui - était destiné à mettre l'information aux traducteurs en Afrique, et aussi pour d'autres travaillent sur des projets dans l'intersection des langues africaines et des TIC (technologies de l'information et de la communication).

Contexte
Le wiki est actuellement hébergé sur le site Bisharat, sur une base provisoire, afin de faciliter la modernisation et la mise à jour. Comme telle, il est en fait à l'endroit où il a démarré avant d'être transférés ensuite au site du projet PAL, www.PanAfriL10n.org. Ce domaine a été transféré au Réseau africain pour la Localisation (ANLoc) en 2008. Il a été géré dans le cadre du projet ANLoc jusqu'à son site web est allé hors ligne en Novembre 2013.

Le wiki a maintenant un autre nouveau look, principalement une définition fonctionnelle correspondant à une "peau" qui fonctionne bien avec la dernière version du logiciel PmWiki. Plus important encore, Dan Osborn est en train de construire un peu plus de fonctionnalités dans l'interface, et de faire quelques mises à jour. La mise à jour des cours, il faudra un effort plus large - ceux qui voudrait y participer, peuvent laisser un commentaire sur son blogue.

Raisons pour relancer le wiki de PanAfriL10n
Les principales motivations pour faire cet effort sont que d'une part que le wiki avait déjà beaucoup d'informations sur les langues africaines et la localisation, et de l'autre, il existe une demande pour de telles informations. Don Osborn a été contacté de plus en plus depuis que ANLoc est allé hors ligne.

Donnerstag, 26. November 2015

Technische Fallstricke im Schulunterricht

Die NZZ warnt, die Mathematik sei in Gefahr und bald hätten die Kinder lauter Sechser in der Rechenprüfung, obwohl sie nicht mehr rechnen könnten. Was treibt das über 200jährige Traditionsblatt zu dieser pessimistischen Prognose?

Mit einem kleinen Programm, das auf einem Telefon installiert werden kann, einer sogenannten App namens PhotoMath fotografieren die Schüler eine Rechenaufgabe, und die App löst sie für einen. Verstehen muss man da nichts mehr. PhotoMath offeriert immerhin noch Erklärungen zur Lösung, doch die NZZ vermutet, dass die meisten Kinder dann schon bei der nächsten Aufgabe sind.

unterstufe.ch
Mein erster Gedanke war: Es geht doch nichts über die guten alten Textaufgaben... Die sind zwar politisch nicht korrekt, da in der Rechenstunde Lesekompetenz gefragt ist, hingegen können sie sehr angewandt und aus dem Leben gegriffen sein - und PhotoMat kann sie zumindest heute noch nicht lösen.

Doch spicken wird auch in anderen Fächern einfacher. Dort braucht es zwar noch einen Klassenprimus (oder einen Cousin ausserhalb des Schulzimmers), der auf die richtigen Lösungen kommt. Mit Beep, einer anderen App, werden diese dann in Windeseile an alle versandt. Diese Erweiterung des Schülernatels ist ein simples Kommunikationssystem. Im Gegensatz zu SMS liegt das Benachrichtungssignal auf einer Frequenz von 14,800 Herz. Dies ist ein Ton, den Erwachsene nicht mehr hören können.

Erwachsene haben aber etwas mehr Taschengeld, als die Kinder und können sich einen kleinen Störsender zutun, der den Natel- und WLAN-Empfang im Umkreis von 20 Metern unterbindet. Bis es in der modernen Schule jedoch soweit kommt, sollte sich der Lehrerverband beim BAKOM für eine Gesetzesänderung einsetzen: Während der Einsatz etwa in Gefängnissen erlaubt ist, müsste ein Lehrer oder eine Schule mit einer Busse von bis zu hunderttausend Franken rechnen. Vielleicht einfacher wäre es, mit den Kindern das Ganze zu thematisieren und Dafür und Dawider sorfältig abwägen lassen.

Freitag, 13. November 2015

Werbeblocker verbreiteter als vermutet

Werbeblocker sind verbreiteter als man denkt. Gemäss einer Untersuchung des Online-Vermarkterkreises des deutschen Bundesverbandes Digitale Wirtschaft werden auf 21,49% aller aufgerufenen Seiten die Reklamen geblockt. Nun will der Verband die Blockierrate regelmässig erheben.

In seinem Kommunique schreibt er, die Werbeunterdrückung füge der digitalen Wirtschaft einen erheblichen Schaden zu. Vielen Nutzern fehle offensichtlich noch das Bewusstsein für die Bedeutung für die Finanzierung von Internetangeboten.

Diese Aussage ist etwas zu einfach geraten. Erstens sind die Werbeblocker eine direkte Folge der überbordenden Werbeindustrie. Aufklappende Fenster, blinkende Inserate, selbtätig ablaufende Filme, Inserate, welche Inhalte überdecken verärgern viele Benutzer und lassen sie zum Zweihänder greifen. Zweitens bieten Werbeanbieter auch Kreti und Pleti an auf ihren privaten Seiten oder Blogs Reklame zu schalten und theoretisch (nach 1000 Klicks) ein paar Rappen zu verdienen. Auch dies führt zu einem Überangebot. Drittens ist es verständlich, wenn eine Tageszeitung ihre Internetausgabe mit Inseraten mitfinanziert. Wenn sich jedoch der zahlende Abonnent der digitalen Ausgabe all' diese Reklamen auch noch anschauen oder zumindest wegklicken muss, ist es nachvollziehbar, dass er einen Werbeblocker installiert.

Bekannte Werbeblocker sind Adblock Plus, der jedoch nichtstörende Werbung in der Grundeinstellung passieren lässt. Der Werbeblocker nennt sich entsprechend "für ein Internet ohne nervige Werbung". Wer alles ausblenden will, muss dies explizit so einstellen. Von Haus aus alles blockiert AdBlock von Michael Gundlach. Ein prozessorfreundlicher und bescheidener Werbeblocker ist µBlock. Er ist äusserst effizient und weist sowohl einen geringen Speicherbedarf und eine niedrige CPU-Belastung auf. Gleichzeitig werden Tausende an Filtern.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Un été pour votre vie privée se termine

Pendant cet été vous avez fait des grands pas pour mieux naviguer et de le faire plus sûr:
  • Vous avez changez de navigateur.
  • Vous avez mieux réglé l'historique et les témoins (cookies)
  • Vous avez ajouté des modules pour vous sécuriser
  • Vous avez changé de moteur de recherche.
Et voici pour terminer cette série quelques trucs et astuces en général.

Conseils généraux

  • Exécutez régulièrement CCleaner (Windows & Mac) ou BleachBit (Windows & Linux) pour la suppression des cookies et divers autres objets de rebut.
  • Vérifiez les paramètres de sites de confidentialité. Par exemple, si vous avez un compte Google, vous pouvez désactiver la journalisation de vos recherches et les annonces personnalisées. Connectez-vous à votre compte (les téléphones Android viennent avec un compte Google) et modifiez les différents réglages sur le tableau de bord.
  • Retirez-vous de diverses firmes de publicité de suivi en utilisant http://www.networkadvertising.org/choices/ & http://www.aboutads.info/choices/.
  • Vérifiez les paramètres de vie privée des applications que vous utilisez.
  • Si vous utilisez Windows, faites une vérification du système (File System Check) de temps en temps en entrant "sfc / scannow" dans la console.
  • Désactivez tous les plugiciels dans votre navigateur ou réglez-les à «demander d'être activé" (dans Firefox).
  • N'utilisez pas le même mot de passe sur plusieurs sites ou le même que celui que vous utilisez pour chiffrer votre disque dur. En plus, de faites pas de recherche sur votre mot de passe avec Google pour vérifier, s'il est bien. Plus de conseils sur des mots de passe.
  • Utilisez un logiciel antivirus et un pare-feu. Faites régulièrement des scans & mises à jour.
  • Mettez régulièrement à jour tous les logiciels que vous avez installez pendent cet été enn suivant ces conseils.

    Dienstag, 13. Oktober 2015

    Datenspuren des Infocamp 2015

    Anfang Monat fand im herbstlich wunderschönen Bündnerland an der HTW eine Unkonferenz zum Thema Open Data im weiteren Sinne statt. Dabei ging es zum ersten um Data Life Cycle Management, Open Data Tools und um die Herausforderungen bezüglich Open Data für Informationseinrichtungen.

    Ausserdem um den Weg von der Aufbewahrung zum Zugang. Daraufhin wurden Aspekte der Kompetenzen zur Nutzung offener Daten beleuchtet, bevor der erste Konferenztag mit Open GLAM Metrics endete. Am Samstagmorgen kam die Kontextualisierung von Daten ebenso zur Sprache, wie Open Data Policies und die Nutzung von Open Data durch GLAM-Institutionen.